Die Tiefe des Alls

(vorläufig nicht mehr im Programm)

Viele Menschen erschrecken beim Gedanken an die Größe des Weltalls. Andere verspüren ein Gefühl der Verlorenheit, manche auch der Demut. Wieder andere erleben, wie sich angesichts der phantastischen Größe des Weltalls die alltäglichen, persönlichen Sorgen und Probleme relativieren.

Niemand, der über sie nachdenkt bleibt unberührt von der Tiefe des Alls!

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Woher aber weiß man eigentlich, wie groß das Weltall ist?
Welche Messlatten braucht man, um die Entfernungen der Sterne zu messen?
Diese Fragen sind im Verlaufe der Zeit von den Astronomen sehr unterschiedlich, aber mit einer eindeutigen Tendenz beantwortet worden: Die Vorstellungen über die Größe des Universums mussten immer wieder nach oben hin korrigiert werden!
Zunächst musste jedoch die Vorstellung einer zentral im Weltraum liegenden Erde aufgegeben werden, einer Erde, die umhüllt, ja sogar geborgen war von einer Folge von Sphären, deren äußerste, die Fixsternsphäre eingebettet war in den göttlichen Bereich, in welchen die Menschen sowieso nicht eindringen konnten. Erst nachdem dieser Geozentrismus überwunden war, konnte im 17. und 18. Jahrhundert das Sonnensystem mit seinen Planeten vermessen werden, mit Methoden ähnlich denen der Landvermesser auf der Oberfläche unseres Planeten.
Im 19. Jahrhundert war die Beobachtungstechnik der Astronomen schließlich soweit, in die Welt der allernächsten Fixsterne vorzudringen, einer Welt, die von unserem nicht gerade kleinen Sonnensystem schon durch einen tiefen Abgrund getrennt ist.
Aber erst im 20. Jahrhundert tat sich die unendliche Weite des Alls durch eine rasche Folge von verbesserten Instrumenten und Messmethoden in seiner ganzen Phantastik auf. Es wurde immer klarer: Unser Wohnort, der Planet Erde ist weniger als ein Stäubchen in einem Universum voller Größe, Schönheit und Majestät!
Unser neues Planetariumprogramm "Die Tiefe des Alls" zeichnet den Weg des menschlichen Nachdenkens über die Größe des Universums bis in die neueste Zeit nach.
Heute lassen sich die Astronomen von explodierenden Sternen – den Supernovae in fernsten Galaxien- die Geschichte von der unfassbaren Größe von Zeit und Raum erzählen.

"Die Tiefe des Alls" ist das fünfte Programm, das im Planetarium Kreuzlingen zu sehen ist.

 

 

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